Brücken verbinden, weniger Drittweltland auch im mittleren Rheinland

Vom 16. bis zum 17. November 2019 findet der 73. Landeskongress der Jungen Liberalen Hessen in Wiesbaden statt. Der Kongress steht unter dem Motto Connectin Tomorrow und neben einem Antrag des Landesvorstandes zum Thema Smart Cities gibt es auch wieder viele Sachanträge zu den unterschiedlichsten Themen. So haben die Jungen Liberalen RheingauTaunus auch einen eigenen Sachantrag fristgerecht eingereicht. Unter dem Titel „Brücken verbinden“ fordern die Julis den Bau von Brücken zwischen Wiesbaden und Koblenz. Sie begründen ihre Forderung damit, dass in diesem Bereich die Überquerung des Rheins (Luftlinie zwei Kilometer) mit diversen Verkehrsmitteln teils über 45 Minuten dauert. Die verkehrenden Fähren sind vor allem bei Nacht keine verlässlichen Verkehrswege und machen den Standort zwischen den Zentren Wiesbaden und Koblenz nicht lukrativ. Vielmehr verlassen viele Unternehmen den Wirtschaftsstandort oder siedeln sich erst gar nicht dort an. Deshalb fordern die Jungen Liberalen den Wiederaufbau der Hindenburgbrücke zwischen Rüdesheim und Bingen, welche auch an das Schienennetz angeschlossen werden soll, und den Neubau einer Brücke von Lorch nach Rheindiebach sowie von St. Goarshausen nach St. Goar. Die Jungen Liberalen setzten sich auch für weitere alternative Brückenstandorte ein, weil naheliegende Überquerungen des Rheins für sie von existentieller Bedeutung sind.